Kategorie: Geschichten

  • Nasa filmt erdgroßen Tornado auf der Sonne

    Mit bloßem Auge nicht erkennbar – die Sonne ist derzeit sehr aktiv. (Bild: NASA/SDO)Aktuelle Nasa-Aufnahmen von der Sonnenoberfläche zeigen die gewaltigen Kräfte, die dort wüten. Der Forschungssatellit SDO (Solar Dynamics Observatory) hat Anfang Februar einen Plasmasturm von der Größe der Erde gefilmt, der länger als einen Tag über den Stern donnerte. Der Sonnen-Twister erinnerte zwar optisch stark an irdische Wirbelstürme, hatte jedoch ganz andere Ursachen, wie die Forscher der Weltraumorganisation erklären.

    Mit bloßem Auge nicht erkennbar – die Sonne ist derzeit sehr aktiv. (Bild: NASA/SDO)

    Auf den Bildern ist das dunklere, kühlere Plasma zu sehen, wie es immer wieder von helleren, aktiven Regionen durchzogen und durchbrochen wird. Plasma wird die gasförmige Materie genannt, aus der die Sonne besteht – darin befinden sich geladene Teilchen.

    Auf der Oberfläche herrschte eine rege Aktivität. „Es ist fast als könnte sich das Plasma nicht entscheiden, in welche Richtung es will“, schreiben die Astronomen auf der Webseite des Projekts. „Die Partikel werden durch rivalisierende magnetische Kräfte hin- und hergezogen.“ Daher die optische Ähnlichkeit mit einem Wirbelsturm.

    Rund 30 Stunden zog der gewaltige Tornado über unser Zentralgestirn, mit einer geschätzten Geschwindigkeit von fast 500 Stundenkilometern. Die Flammen sollen dabei mehrere hunderttausend Kilometer in das All hinausgeschossen sein. Das aktuelle Material wurde von dem Forschungssatelliten in ultravioletter Strahlung aufgenommen, das heißt, für das bloße menschliche Auge wäre das Phänomen nicht zu erkennen gewesen. Derartige Aufnahmen waren der amerikanischen Weltraumorganisation noch nie zuvor gelungen.

    Das SDO-Projekt feiert gerade sein zweijähriges Jubiläum: Der Satellit wurde im Februar 2010 ins All geschossen und soll bis 2015 die Aktivitäten auf unserer Sonne untersuchen. Ziel der Mission „LWS – Living with a Star – „Leben mit einem Stern“-“ ist es, die Einflüsse unserer Sonne auf das Leben auf der Erde zu untersuchen. Die Sonnenaktivität wird in Zyklen gemessen – in der aktuellen Phase, genannt Solarzyklus 24, stellen Wissenschaftler eine besonders rege Aktivität auf dem Stern fest.

    Erschienen auf Yahoo! Nachrichten am 20. Februar 2012

  • „Brandy“ statt „Hasso“: Diese Hundenamen liegen im Trend

    „Fass, Harras!“ Dieser urdeutsche Befehl zum Angriff ereilt Einbrecher heute kaum noch. Denn Hundenamen wie Harras, Bello, Hasso oder Fiffi sind völlig „out“, wie eine  Mainzer Germanistik-Studentin herausfand. Für ihre Magisterarbeit verglich sie Hundenamen von vor hundert Jahren mit 1000 modernen – das Ergebnis: Heute bekommen Hunde meiste englische Menschen- oder Städtenamen. Der Vierbeiner selbst spielt bei der Namensgebung eine untergeordnete Rolle. Es geht vielmehr um das Herrchen selbst.

    „Es kommt mir so vor, als solle der Hund ein Spiegel der eigenen Persönlichkeit sein“, sagte die 26 Jahre alte Eva Schaab der FAZ. „Der Mensch will zeigen, wie lustig oder einfallsreich er ist.“ Für ihre Studie im Bereich der Onomastik (Namenkunde) verglich sie Hundenamen-Listen von 1907 bis 1916 und befragte gleichzeitig 1000 Herrchen von heute, welche Namen sie vergeben haben und warum. Zentrales Ergebnis ihrer Untersuchung: „Der Trend geht zu Menschennamen.“

    Der Trend geht zur Vermenschlichung – hier "Sergeant Stubby". (Bild: lizenzfrei, Wikipedia)

    Da verwundert es auch kaum, dass sie unter den heutigen Hundenamen nur wenige Doppelungen fand – Individualität ist Trumpf. Zu den meist gewählten gehören demnach Ben (Benny) und Sam (Sammy) für Rüden, unter den Hündinnen war Gina die Nummer 1. Unter den Namen von 1900 dominieren laut Schaab recht funktionelle Namen wie „Greifan“ oder „Putzenweg“ sowie erklärende wie „Krummbein“ oder „Taugenichts“.

    Nicht selten traf Schaab laut der FAZ auf moderne Namen, die eigentlich für den menschlichen Nachwuchs vorgesehen waren, von Standesbeamten aber abgelehnt wurden. Dann musste eben der Vierbeiner herhalten. Dazu zählen Städtenamen aus dem englischsprachigen Raum wie Sydney oder Boston. Absolut undenkbar wäre dies noch vor noch hundert Jahren gewesen! Damals waren gute deutsche Namen wie Donau en vogue, man zeigte Patriotismus. Heute ist der Hundebesitzer Herrchen von Welt.

    Gerne werden auch Spirituosen-Namen gegeben: So holt in Parks nicht mehr Fido das Stöckchen, sondern Brandy, Calvados oder Jim Beam. Einen Achtungserfolg unter den Traditionsnamen erzielt noch Rex –  immerhin drei Tiere von 1000 hörten in Schaabs Studie auf den Namen der TV-Spürnase,  berichtet die FAZ. Völlig außer Frage ist ein Name, wenn er bereits vergeben ist. So schreckte ein Herrchen vor Josef zurück, da Freunde sich einen Wauwau gleichen Namens zugelegt hatten. Der Hund wurde stattdessen Max getauft, was aber englisch ausgesprochen wird, wie das Herrchen darlegte.

    Geschrieben für Yahoo! Nachrichten

  • Terrorgefahr: Mauern statt Klartext

    Kommentar

    Die Bundesregierung möchte die atomaren Zwischenlager besser sichern und beginnt in diesen Tagen, immense Bollwerke zu errichten. Offenbar gibt es neue Erkenntnisse über terroristische Anschläge. Die Informationspolitik ist allerdings mehr als dürftig – weder Anwohner noch Öffentlichkeit werden über Sinn, Details und Hintergründe des Vorhabens unterrichtet.

    Jemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen. Sogar mehrere — und das mitten in Deutschland. In Bayern geht es schon los. An den AKW-Standorten Grundremmingen und Isar II wird derzeit der Bau von Schutzwällen geplant. Allerdings dieses Mal keine „antifaschistischen“: Die Bundesregierung will die atomaren Zwischenlager stärker sichern und beginnt den Bau von entsprechenden Vorrichtungen. In Grundremmingen etwa nimmt dies monumentale Ausmaße an: Rund zehn Meter hoch und 85 Zentimeter dick soll das Stahlbeton-Ungetüm werden. Der 1,500 Seelen-Ort rund 50 Kilometer westlich von Augsburg kann sich also auf eine neue Touristenattraktion freuen.

    Das AKW Grundremmingen. (Bild: Reiner Zenz/Wikipedia)

    Für die Menschen vor Ort kommt dies ohne Vorwarnung.  Der Bürgermeister der Gemeinde, Wolfgang Mayer, wird noch am Mittwoch vom Spiegel zitiert, dass der Bauantrag der Betreibergesellschaft völlig überraschend kam und auch „nicht begründet“ worden sei. Die Planungsdetails sind geheim. Überhaupt ist alles top secret und dubios — wie so oft, wenn es um das heikle Thema Atomkraft geht. Das Umweltministerium gibt sich wortkarg: Die geplanten Maßnahmen dienen dem Schutz „gegen Störmaßnahmen oder sonstige Einwirkungen Dritter“, hieß es am Mittwoch in Berlin. Offenbar will man sich gegen terroristische Anschläge und Flugzeugabstürze wappnen.

    Nanu? Das Bedrohungsszenario eines terroristischen Anschlages — sei es durch einen gezielten Flugzeugabsturz oder den Angriff mit einer Panzerfaust — ist doch so neu nicht und seit dem elften September auch kein reines Hirngespinst mehr.  Vor zehn Jahren schon hat das Bundesamt für Strahlenschutz unterschiedliche Absturzszenarien für Verkehrsflugzeuge auf atomare Zwischenlager durchgespielt. Damals gab man sich zufrieden: „Leben und Gesundheit“ seien nicht durch Flugzeugcrashs gefährdet, hieß es im Abschlussbericht. Weiß man nun etwas Neues? „Ja“, heißt es dazu beim niedersächsischen Umweltministerium: Es gäbe neue Erkenntnisse über „Tatmittel und Tatverhalten“ bei terroristischen Anschlägen.

    Welche das sind, wird nicht verlautbart. Trotzdem werden jetzt fieberhaft Mauern gebaut. Obwohl alle Kosten den Betreibern auferlegt wurden, murren nicht einmal RWE und Eon, die angeblich auch schon Schutzvorrichtungen planen.  Alles muss sicherer werden — in Gorleben wurden offenbar  im vergangenen Jahr bereits die Castorbehälter von den Wänden weggestellt. Ziemlich clever. Offenbar sollen alle Zwischenlager in Deutschland noch dieses Jahr mit den neuen Schutzwällen befestigt werden.

    Bleibt nur die Frage, was eigentlich mit den Reaktoren selbst geschieht. Die stehen ja letztlich weit exponierter in der Landschaft als die Zwischenlager und sind sie sowohl durch inszenierte Flugzeugattacken wie auch durch Panzerfaustraketen weitaus einfacher zu treffen. Zudem besteht die Möglichkeit, dass sie nach dem ersten Beschuss außer Kontrolle geraten und dann – wie in Fukushima gesehen – über Monate vor sich hin kokeln und strahlen. Glaubt man Greenpeace-Berichten, wäre so ein Angriff auch mit wenig Ressourcen machbar.

    Wenn also die neuen Erkenntnisse über „Tatmittel und Tatverhalten“ beinhalten, dass Terroristen künftig die schwerer zu treffenden Zwischenlager wählen wollen — gut, dass wir jetzt Mauern drum herum ziehen. Sollten sie allerdings in guter alter Terroristenmanier doch die Ziele wählen, die einfacher zu attackieren sind und wahrscheinlich weitaus mehr Menschen verstrahlen, würde einen doch interessieren, wie diese neuen „Tatmittel und Tatverhalten“ bei Terroristen nun aussehen, und warum unsere Atomreaktoren dagegen angeblich gefeit sind. Eine transparente Informationspolitik sieht anders aus – die Bundesregierung sollte anfangen, Klartext zu reden, anstatt zu „mauern“. Ihr bisheriger Umgang mit dem Thema ist eher geeignet, Ängste zu schüren, als den Bürgern ein Gefühl erhöhter Sicherheit zu geben.

    Geschrieben für Yahoo! Nachrichten

  • Die FDP – Partei im Wachkoma

    Für die FDP geht es jetzt um alles oder nichts. Die Situation der Partei ist verheerend: Verlorene Wahlen und ein massiver Mitgliederexodus prägen das Bild in der Öffentlichkeit. Auf dem traditionellen Dreikönigstreffen am 6. Januar in Stuttgart möchten die Liberalen nun das Ruder herumreißen. Man gibt sich selbstbewusst und bläst zum Kampf. Doch das interne Hickhack geht weiter  – und nach Inhalten sucht man bei der Partei derzeit vergeblich.

    Wer in diesen Tagen im politischen Kabarett eine zielsichere Pointe platzieren möchte, lässt auf der Bühne das Wort „FDP“ fallen. Einfach so: FDP, sonst nichts. Ein Selbstläufer, der nicht nur Lacher auslösen dürfte angesichts des Zustands der Liberalen. Interner Zank, Mitgliederschwund,  massive Stimmverluste — eine Partei im Wachkoma. Für das Dreikönigstreffen fordert die baden-württembergische FDP-Vorsitzende Birgit Homburger nun ein „Aufbruchsignal“. Es sei  Zeit, „auf Angriff umzustellen“.Denn das Abreißen des Kalenderblattes hat der FDP nichts genutzt: Auch 2012 beginnt für die „Forgotten Democratic Party“ („Die Zeit“) mit schmerzhaften Nachrichten. Laut jüngsten Umfragen von „Stern“ und RTL krebst die Partei derzeit zwischen zwei und drei Prozent herum. Zerknirscht musste die Parteizentrale Anfang Januar einen Schwund von 5 000 Mitgliedern im Jahr 2011 einräumen. Das sind 7, 5 Prozent (!) – der stärkste Rückgang seit 15 Jahren. Angesichts der 5 Prozent, die bereits 2010 ihr Parteibuch abgegeben haben, ist das fast schon ein Stück Kontinuität in diesen unsicheren Zeiten.

    Hier noch bester Stimmung: Rösler und seine FDP. (Bild: FDP nds/Wikipedia)
    Hier noch bester Stimmung: Rösler und seine FDP. (Bild: FDP nds/Wikipedia)

    Der ehemalige FDP Innenminister Gerhart Baum, ein Schwergewicht liberaler Bürgerrechtspolitik, sieht seine Partei laut  „Augsburger Allgemeine“ in einer „Existenzkrise“ und glaubt die Wahlen in Schleswig-Holstein im Frühjahr verloren, wenn nicht „energisch“ an „Inhalten gearbeitet wird“. Inhalte? Außer für höchst umstrittene Steuersenkungen steht die FDP in der Öffentlichkeit für nichts mehr.

    Höchstens noch für internen Zoff — der geht nämlich munter weiter. Eben watschte der neue Generalsekretär Patrick Döring Parteichef Rösler ab. Jener sei kein „Kämpfer“, sondern ein „Wegmoderierer“, sagte er dem „Stern“. Es braucht keine großen semantischen Fähigkeiten, hier den Vorwurf der Weicheierei herauszulesen. Auch Thüringens FDP-Generalsekretär Patrik Kurth mischte sich in den Personalzank ein und sagte der Leipziger Volkszeitung, man müsse Rainer Brüderle auf dem Dreikönigstreffen sprechen lassen. Brüderle sei „einer der stärksten Redner der FDP“ und man müsse nun „aus allen Rohren schießen“.

    Und mit welchen  Themen möchte man die Rohre beladen? Auf „programmatisch-inhaltliche Feinheiten“ komme es nicht so an, zeigte sich Kurth gewiss. Also: Ein bisschen Steuern senken, und der Rest ist Hoffen und Bangen? Fast ahnt man schon die Schlangen neuer potenzieller Mitglieder vor der Parteizentrale — der Piratenpartei. Hierher zieht es nämlich viele ehemalige FDP-Mitglieder – weil die Piraten Inhalte vertreten, die früher eindeutig Spielplatz der Liberalen waren: Bürgerrechte und Freiheit im Internet. Plant die FDP also wirklich ein „weiter so“, nur etwas lauter? Schon nächstes Dreikönigstreffen wird man sehen, ob es geklappt hat.

    Geschrieben für Yahoo! Nachrichten

  • Facebook adds button to help suicidal posters

    Social media giant Facebook has recently introduced a new suicide prevention button. It enables an instant chat session connecting the help seeker to a team of experts from the National Suicide Prevention Lifeline. The application is only available in the United States and Canada so far.

    „One of the big goals here is to get the person in distress into the right help as soon as possible,“ Fred Wolens, public policy manager at Facebook, told The Associated Press. So far, Facebook has directed users to the hotline or encouraged friends to act if they thought someone was in trouble.

    With the new report button in place, it is now possible for a concerned visitor to mark a post as ‘suicidal content’ under the ‘harmful behaviour’ option. The person who has posted it receives an email offering a direct link to an instant confidential chat or the phone number of the National Suicide Prevention Lifeline. „We have effective treatments to help suicidal individuals regain hope and a desire to live,“ said US Surgeon General Regina Benjamin.

    One can also report suicidal behaviour by going to the site’s help centre, search for suicide reporting forms or use reporting links around the site. „Worried friends who reported the behaviour will also receive a message to say it is being addressed“, said Wolens.

    Facebook itself is not going to search the content for suicidal content – though it is certainly one of the major platforms in this respect. There have been several tragic incidents before, where individuals have announced their plans on their profile page. Just last month, a man in Pittsburgh, California posted a suicide note on Facebook before he killed his wife, his in-laws and then himself.

    Around 12 people in 100,000 kill themselves in the United States each year compared to almost 14 in Europe. When a comparable service will hit the continent – which would have to be run on a national basis using the respective languages – is, so far, unknown.

     

    posted on saferinternet.org

  • EU conference speaks up for kids online rights

    ‘Building a child-friendly Europe: Turning a vision into reality’ – this was the objective the Council of Europe discussed with its partners at a conference in Monaco in late November 2011. Chaired by Princess Caroline of Monaco, around 200 representatives from governments and civil organisations debated topics such as justice, migration and violence against children. One special focus this year was on children and new media.

    „It is vital that children and youths are involved on all levels in the consultation about their rights“ said Janice Richardson, coordinator of the Insafe network, in the workshop titled ‘Making children the masters of the game: data protection and the new media environment’. To further boost youth participation in online matters, she added, European Schoolnet has developed the Pan-EU Youth project and will soon be appointing youth ambassadors so that young people can report about their experiences on the internet and can be sure that policy makers listen.

    Further objectives of the workshop included a discussion on children’s rights on data protection (that is, for example, the minimum age requirement in online environments), data conservation of children’s online activities, data abuse and the general need to remove children’s traces on the internet. Some speakers emphasised the need for privacy options by default for children.

    Other topics on the conference agenda included ‘Empowering children through learning: democratic citizenship and human rights education’ and ‘Children’s rights start at home: strong families for strong children’. The conference was a follow-up to a 2006 conference in which the Council of Europe programme ‘Building a Europe for and with children’ was launched.

    The delegates assessed where progress has been made on the issues identified earlier. The overall feedback was positive: „The protection of children’s rights has been improved in important policy areas,“ a speaker of the Council of Europe stated, however adding: „Despite the progress achieved, many challenges remain, while new threats to children’s rights have emerged.“

    Further information is available from the conference website.

     

    Article from saferinternet.org

  • Kids on Facebook – privacy first!

    The fact that kids under 14 are not allowed to join Facebook does not mean they are not present on the network. They often appear in image galleries published by their proud parents and they are sometimes even shared not only with “friends” but with larger audiences. Just recently, the Californian Social Media giant has even made it possible for expecting mothers to share their sweet anticipation in their profile settings. This is not always in the interest of the offspring and can even be risky, bloggers and social media groups point out.

    „Especially young women often exchange their profile picture for an image of their child“, says the author of the Austrian blog „Phänomen Facebook“. But the youngsters also appear on images in the newsfeed, stroking their first pet or learning to cycle, sometimes even with their names tagged. Given the age restrictions of Facebook, and the fact that this in almost all cases happens without the consent of the child, is not only legally questionable but also raises moral issues.

    „Also children have a right to privacy and data protection“, explains the blogger. Parents should publish images of their children only when they are older than 14 and with their consent. „Should the kids be younger, it is advisable to either not post their images at all or only those images that do not violate the interests of the children“, says Lukas Feiler, legal and IT expert. Which, of course, is a matter of private opinion and taste.

    This problem has also become apparent on YouTube over the last few years. Here, parents have uploaded videos showing their kids in embarrassing situations just to get a laugh. Some of these clips have fetched millions of clicks and could be embedded and downloaded by anyone. The repercussions for the unasked stars in their later lives cannot be predicted. Equally, on Facebook, the kid pics are shared with about 130 „friends“ – which is the average number of “friends” each Facebook user has. Legally, this can be called public in many countries (such as Austria), says Lukas Feiler.

    But also for mothers-to-be it is not advisable to announce their growing belly online – though it is, of course, understandable that young women want to share this exciting phase of their lives. However, it has to be considered that these news might not be warmly welcomed by employers and colleagues (although they will obviously find out in due course). There is, of course, also the slight possibility that the pregnancy might have an unlucky ending: a lot of questions and undesired phone calls could be the result.

  • Die “Öko-Apokalypse”: Wie ein Papierkonzern Sumatra zerstört

    Eine jüngst ausgestrahlte Doku des Senders ABC berichtet über die Operationen des Papierkonzerns APRIL auf Sumatra – mit Segen der Regierung wird geholzt ohne Rücksicht auf lokale Communities

    Trotz aller Verpflichtungen und Versprechungen – die Regenwaldvernichtung durch den Papierkonzerns Asia Pacific Resources International Ltd (APRIL) auf Sumatra geht weiter. Eine jüngst von dem australischen Sender ABC ausgestrahlte Doku berichtet von „Zerstörung in einer ungeahnten Intensität und Geschwindigkeit“. Der Konzern genießt dabei die Unterstützung der Regierung und bricht sowohl ein Moratorium wie auch Klimaschutzverpflichtungen.
    “Ich habe Konzerne in Afrika und am Amazonas Regenwald roden sehen, aber die hochtechnisierte Massenvernichtung durch APRIL ist schon erschreckend”, sagt Bill Laurance, ein Wissenschaftler der australischen James-Cook-Universität. Allein dieses Jahr plane der Konzern die Zerstörung von rund 70.000 Hektar einzigartiger Regenwälder – um dort Plantagen zu errichten.

    “Das sind unberührte Wälder, die in Monokulturen umgewandelt werden, in exotische Bäume, die nach vier oder fünf Jahren wieder abgemäht werden – wie Gras. Das ist keine nachhaltige Waldwirtschaft, das ist eine ökologische Apokalypse.“

    Während die Dokumentation das REDD-Programm (Reducing Emissions from Deforestation and Degradation) nicht erwähnt, ist doch einer der Drehorte die Kampar-Halbinsel, wo APRIL ein REDD-Projekt vorgeschlagen hat. Das UN-Programm sieht bei Projekten stets die Einbeziehung der lokalen Bevölkerung mittels eines freien, vorhergehenden und informierten Konsensus vor. Auf der Halbinsel wurde niemand gefragt – die Rodungen gingen einfach los.

    Nicht einmal die Gebiete, die laut APRIL nicht angetastet werden, haben eine große Chance, weiter CO2 in ihren Böden zu speichern, prophezeit Lafcadio Cortest vom Rainforest Action Network. „Die werden hier den Wasserspiegel senken. Das hat massiven Einfluss auf den Boden und das gesamte Ökosystem.“

    In der Gegend um Pulau Padang ist als Reaktion auf APRIL’s Operationen Gewalt ausgebrochen. Eine für den Konzern arbeitende Firma hat einen Mitarbeiter verloren – der Mann wurde während der Rodungsarbeiten erstochen und verbrannt. Eine Gruppe von Nichtregierungsorganisationen hat den Papierkonzern angesichts der überlappenden Gebietsansprüche aufgefordert, die Operationen einzustellen und sämtliches schweres Gerät zu räumen.

    Das von Präsident Susilo Bambang Yudhoyono unterzeichnete Rodungsmoratorium trat im Mai 2011 in Kraft – auf die Tätigkeiten des Konzerns hat dies offenbar keinen Einfluss. Ganz im Gegenteil betont David Kerr, der bei APRIL zuständige Manager: „Unsere Arbeit verläuft stets verantwortungsvoll und in steter Abstimmung mit der Regierung. Die Regierung möchte weiter Waldgebiete entwickeln und es gibt Firmen, die das weitaus schlimmer machen als wir.“

    Quelle: ABC, Lars Dittmer, BOS-Deutschland

  • „Facebook-parties“ – a few clicks between fun and drama!

    Invitations via Facebook have lead to escalating parties in various countries over the last few months, mostly because the hosts had forgotten to make the event private. In some instances, several thousands of people had accepted the invitation, leading to massive police operations in residential areas and cordoned-off neighbourhoods. In early June, a girl by the name of Thessa in Hamburg, Germany, wanted to celebrate her 16th birthday – she went into hiding after 1,600 revellers arrived in her neighbourhood.

    „This is a new form of youth culture“, Ralf Steger, Minister of the Interior of the German state of Northrhine-Westphalia, told the German press agency dpa. After recent riots at a Facebook party in the German city of Wupptertal, however, he advised to thoroughly check the privacy settings when announcing a bash over the social net.

    As soon as an invitation goes live via Facebook, it can easily go viral and unleash a snowball effect. The parents of the girl from Hamburg, for example, found out about the skyrocketing number of guests and quickly cancelled the party. By that time, however, the party had been reposted and spread over other online channels such as Twitter, and more than 15,000 people had already „confirmed“ they would attend.

    Despite public announcements that the party was called off, still one in ten showed up – wearing party theme shirts and singing „Where is Thessa?“. According to the Associated Press, eleven people were detained, one police officer was injured, a dozen girls wearing flip-flops cut their feet and two small fires had to be extinguished. „Nonetheless, the party was a hit“, police spokesman Mirko Schreiber confirmed.

    Last autumn a girl from Sydney, Australia, was in for an even worse drama. Within only a few days, her invitation had fetched 200,000 confirmations from potential party goers. Her party announcement, also sent out via Facebook, included related private details such as address and was swiftly reposted by an anonymous „friend“. On the announced day however, the police patrolled the neighbourhood and no reveller saw her house from the inside. Legislation differs from country to country, but most often costs for the police operation can be transferred to the party host.

    eSafety experts recommend to instead send party invites via e-mail and only to close and trusted friends. If done by Facebook, however, the number of guests can be restricted. Click „Create an event“ – be careful not to send your private data or location of your home in an open invitation! It’s advisable to not give a phone number at all. Uncheck „Anyone can view and RSVP (public event). RSVP here meaning: „Please respond (répondez, s’il vous plait)“. Before clicking „Guests can invite friends“, make sure that you really only invite people you trust. Leave „Show the guest list on the Event Page“ checked – it gives you a good overview of people who have already accepted to come.

  • Belgian helpline is live!

    The Belgian National Awareness Centre Clicksafe.be has today launched its safer internet helpline. Esafety specialists of various professional backgrounds are offering fast and direct advice on cyber-bullying, grooming, data protection and other eSafety issues. The service addresses especially youngsters, but also parents and teachers are asked to get in touch in case of online issues.

    „People who have trouble on the internet can contact us via four different channels“, says Childfocus spokesman Dirk Depover. There is the e-mail address clickhelp@childfocus.org, an online form, the phone number 02 / 475 44 00 and the number 0470 / 44 44 00 that answers to text messages. „Our services are offered anonymously of course“, adds Depover.

    All questions are answered with the utmost care by schooled experts who together with the caller try to find a solution. Possible issues arising could be: „A picture of me I don’t like has turned up on the internet! What can I do?“ or: „My child is bullied via text messages! How shall we react?“ Kids are encouraged to save clicksafe.be among their favourites and install an e-button that will go live soon and directly sends them to the service.

    The launch of the new helpline will be accompanied by an on- and offline media campaign addressing children, teachers and parents alike. Over the summer, around 100,000 stickers, 10,000 posters and 20,000 bookmarks will be disseminated in Belgium.

    Contact:

    Website: http://www.clicksafe.be/helpline/fr_BE

    Email-address: clickhelp@childfocus.org

    Phone: 02 / 475 44 00

    Text message: 0470 / 44 44 00